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Infrarot Strahlung und ihre Wirkung

Die Vorsilbe „infra“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „unter“.  Mit „Infrarot“ bezeichnet man folglich den Bereich unter (nach) dem roten Ende des sichtbaren Lichtspektrums.

Infrarot-Strahlen (oft auch Infrarot-Licht genannt) weisen Wellenlängen zwischen 780 und 1 Mio. Nanometern auf. Sie sind für das menschliche Auge unsichtbar und entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn sie absorbiert werden. Absorbierte Infrarot-Strahlen werden in Wärme umgewandelt, die wir Menschen auf der Haut wahrnehmen. Daher wird Infrarot-Strahlung im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Wärmestrahlung bezeichnet. Oft wird für "Infrarot" die Abkürzung IR verwendet.

Sichtbares Licht

Rund 52% des Sonnenlichts sind sichtbar. Der sichtbare Spektralbereich ist die Wellenlängen betreffend vergleichsweise klein. Das menschliche Auge nimmt die einzelnen Wellenlängen innerhalb dieses Spektrums als Farben wahr.

Infrarot-Strahlung

Die Sonne ist der größte natürliche Infrarot-Spender. 42% der Sonnenstrahlen sind Infrarotstrahlen. Sie gliedern sich in A, B und C-Strahlen. Die sehr langwelligen Infrarot–C Strahlen werden zur Gänze von der Atmosphäre gefiltert und treffen nicht auf die Erde. Nach einer Reise von ca. 8 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 1.080.000.000 km/h gelangen 2/3 Infrarot-A und 1/3 Infrarot-B Strahlen zur Erdoberfläche.

Tagsüber erwärmt diese Strahlung wesentlich die Erdoberfläche. Ohne die tägliche Dosis Infrarot würde es kein Leben auf der Erde geben.

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